Weiterreise mit „unserem Bus“ nach Spanien (24. bis 29. Mai)

Nach einer kurzen Zwischenstation bei uns zu Hause machen wir uns schon wieder auf den Weg. Diesmal mit unserem VW T5 Camping Bus (wir nennen ihn nur“unseren Bus“ oder einfach „Bus“). Nachem wir noch verschiedene Sachen einbauen, reparieren und  zulassen mussten, war am Montag der Fahrzeugausweis noch nicht vorliegend. Daher musste ich noch dem Strassenverkehrsamt anrufen und um eine schnelle Fertigstellung bitten. Schlussendlich hat alles mit den freundlichen Mitarbeitern dort geklappt. Das ganze hatte aber so lange gedauert, dass wir erst um 23 Uhr abends alles Material im Bus verstaut hatten. Ziemlich spät, denn wir wollten um 4 Uhr früh abfahren. Schlussendlich standen wir um 6 Uhr am nächten Tag auf und fuhren um 7:45 Uhr ab. Alles in allem keine schlechte Entscheidung, denn ausser um Zürich, war nirgends grosser Verkehr und wir konnten Non-Stop bis fast nach Valence fahren. Fast alle schliefen, ausser der Fahrer natürlich. Das sah so aus:

Ankunft auf der Ferme Fonte Seque (24. Mai)

Unser Ziel in Frankreich ist die Ferme Font Seque. Ein Bauernhof hoch in den Bergen in der Nähe von Beziers, wo Amelie auf einem Pferd und Noel auf dem Esel Julio reiten können. Wir waren schon letztes Jahr hier und wussten wie abgelegen der Ort ist, und kannten schon die Marotten von Esel Julio (mussten ihn schon fast den Berg hoch tragen. Angekommen merkten wir wie kalt es hier auf etwa 600 m ist und mussten gleich im Ofen ein Feuer anmachen. Zum Glück übernachteten wir nicht in Bus, wie ich es wollte. Wir haben „nur“ Kleider für 30 °C aufwärts dabei, aber hier ist es gefühlt 10 °C, bei bedecktem Himmel und es windet wie die Sau. Aber die Aussicht war trotzem super und ausser Vögelgetswitscher gab es keine Geräusche.

Und plötzlich sind alle krank (25. Mai)

Leider wurde Amanda krank. Schon bei der Hinfahrt nach Font Séque fühlte sie sich erschöpft. Sie schlief die ganze Fahrt durch. Beim Bauernhof angekommen wollte sie sich nur noch ins Bett legen. Sie musste wohl was aufgelesen haben. Und es ging noch weiter. In der gleichen Nacht bekam Noel auch noch Fieber. Und Walter fühlte sich am nächsten Abend nicht wohl und hatte Fieber. Amelie hielt durch bis nach ihrer Reitlektion und bekam danach auch Fieber. Wir konnten nun in der Abgeschiedenheit, wo man selber Feuer machen muss um warm zu haben, selber kochen und abwaschen muss, eine Krankenstation aufmachen.  Zum Glück ging es Amanda am nächsten Tag besser und ausser Noel, hatte niemand stark Fieber. Er hatte am Morgen bereits 40 Grad und lag nur wie eine tote Fliege rum. Erst nachdem wir ihm zwei verschiedene fiebersenkende Medikamente gegeben hatten, ging das Fieber endlich runter. Nach einem weiteren Tag ausharren (29.05.), waren wir wenigstens wieder so fit, um die letzte Etappe nach Spanien zu Walters Schwester hinunterzufahren (noch ca. 500 km). Dort angekommen stellten wir unseren VW Bus ab und kurierten uns erst einmal aus.

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