Gegen 6:30 Uhr haben wir unser Gepäck vom Förderband genommen und sind in das Taxi gestiegen, welches auf uns gewartet hat. Delhi hat uns einen nebligen Empfang bereitet. Die Luft hat nach Verbranntem gerochen und die Sicht war unter sehr schlecht.

Old Delhi Street Food Tour
Nach dem wir uns mit einer SIM Karte ausgerüstet hatten und Bargeld bezogen hatten waren wir ready for die Old Delhi Street Food Tour. Dafür sind wir zum „Connaught Place“ gefahren und haben unseren Guide getroffen. Von dort nahmen wir die Metro (spoiler: exBT) und fuhren nach „Chandni Chowk“. Und dann hiesse es rein ins Getümmel…
Der Start der Food Tour machte ein Gericht aus Kartoffeln indisch gewürzt und mit einer Zitronensauce versehen. Diese Pommes schmeckten den Kindern und den Erwachsenen gleich gut. Wenige Meter später durften wir ein Gericht probieren, welches aus Joghurt und einem eingelegten Gebäck mit Tamarindensauce bestand. Sehr lecker.
Weiter probierten wir auch: aloo chat (Fladenbrot gefüllt mit Kartoffeln), Reispudding oder Butterpudding, alles extrem lecker und zum Schluss das highlight des Abends Quresh eine Art Pouletspiess ausgezeichnet-!
So ging das weiter durch die vollen Strassen und Gassen. Begleitet wurden wir von einem dauernden Hupkonzert. Zwischendurch bestiegen wir eine Fahrradritschka oder eine batteriebetriebene Motorrad-Ritschka.
Der Chandni Chowk ist der grösste Gewürzmarkt in Asien von dort aus allerlei Gwürze, Nüsse, Tee oder Trockenfrüchte gehandelt werden. Alles sieht sehr toll aus.
Bei der „Jama Masjid“, der grössten Moschee in Indien probierten wir noch einen Fleischspies und auch noch den abschliessende Dessert. Alles in allem sehr, sehr lecker.
Die ganze Food Tour hat 4 Stunden gedauert und wir waren am Schluss ziemlich geschafft von den vielen Eindrücken und den Köstlichkeiten.





31. Januar, New Delhi Sightseeing
Nach einem herrlichen indischen Frühstück (Chai Tee und Paratha) besuchten wir das „Mumayun-Mausoleums“ eines Mogul Herrschers aus dem 15. Jahrhundert.





Und das Abenteuer des Tages war der Besuch des Sikh Tempels „Gurudwara Sri Bangla Sahiba“. Dazu mussten wir eine Kopfbedeckung anziehen und die Schuhe ausziehen. Vor dem eintreten in den Tempel kauften wir eine Opfergabe (Reispudding), welcher zur Hälfte abgegeben und zur Hälfte gegessen wird (hat unser Guide übernommen). Im Tempel durften wir nicht fotografieren, daher nur ein paar Schilderungen dazu: Der Altar war bis auf einer Höhe von 2 m mit Blattgold ausgekleidet. Im der Mitte sass der Guru und die Musikesemble spielte einen inkdischen sing-sang. Die Gläubigen opferten ihre Gaben und gingen um den Altar herum.
In diesem Tempel werden jeden Tag Speisen für arm und reich zubereitet. Sogar Touristen könnten dort essen. Wenn sie denn mutig genug sind. Einen kleinen Ausflug in die Tempelküche konnten wir auch unternehmen.






Auf der Rückfahrt zum Hotel sind wir vom Verkehr von Delhi gefangen geworden und es fing an zu regnen. Aber wir hatten einen sehr intensiven und spannenden Tag.