1. Safari (Morgen)
Morgens um 6:15 startete unsere erste Safari vom Hotel aus. Wir stiegen in einen offene Jeep ein und brausten durch den noch jungen Morgen.
Danach ging es auf kleinen Pisten durch den Jungle. Im Park gibt es ca. 70 Tiger und der Park ist 1300 km2 gross (etwa so gross wie der Kanton Aargau). Ihr könnt euch somit vorstellen, dass die Suche nach einem Tiger der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleicht. Die Guides haben aber Verbündete die zahlreicher als die Tiger sind. Es sind die anderen Tiere im Park die Warnlaute von sich geben, wenn sich ein Tiger nähert. Und so war uns das Glück hold und in der Morgendämmerung sahen wir unseren ersten wildlebenden Tiger.


Danach sind wir durch den Park gefahren und haben versucht diesen Tiger wieder zu finden, leider ohne Erfolg. Als Trost konnten wir noch die Beute der Tiger beobachten. Diese ist zum Beispiel der Sambal Hirsch, der gerade eine Fellpflege von einem Vogel bekam. Wir stellten aber fest, dass es von diesen Hirschen sehr viele gab und wenn sie da so entspannt grasten oder rumstanden sicher kein Tiger in der Nähe ist.

Als wir dann schon auf dem Rückweg waren gelang uns noch ein Glücktreffer und wir sahen einen Gepard. Dieser wollte die Piste überqueren und gab ein sehr schönes Fotomotiv ab. Unsere erste Safari war somit ein voller Erfolg.



2. Safari (Nachmittag)
Am darauffolgenden Nachmittag hatten wir unsere zweite Safari. Das Wetter war freundlich und wir sahen eine menge Tiere. Vor allem Sambalhirsche, Axishirsche aber wir sahen auch ein paar Nilgauantilopen (Wortwörtlich aus dem Hindi: Blaue Kuh). Der „Schnüggel des Tages“ Preis ging an eine grosse Eule, die wir auf einem Baum sahen.














Bis vor der Umzonung in einen Nationalpark gab es in dieser Region noch Dörfer in denen Leute wohnten. Jetzt dürfen die Leute bei besonderen Gelegenheiten in ihr Dorf zurück, um im Tempel zu beten. Sobald es Opfergaben hat, kommen natürlich auch die Tiere wieder und bedienen sich an den Gaben.




Kurzes Intermezzo am Pool
Am Nachmittag nach der Safari wollten unsere Kinder noch in den Pool springen (der sehr kalt war). Zuerst ging es gesittet zu und her, aber danach fielen alle Hüllen und beide waren komplett nass.




3. Safari (Wieder früher Morgen)
In der Nacht hat es geregnet der Jeep war nass und es war kalt. Alles keine guten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Safari. Wir starteten trotzdem frohen Mutes und hofften das Beste. Wir sahen eine Indische Gazelle, Wachteln, Vögel, Käuzchen, aber leider keinen Tiger oder Raubtier mehr. Schade …






Auf der Rückfahrt konnten wir dafür live das Treiben im Dorf an einem typischen Morgen beobachten. Wir waren richtig durchgefroren und waren dann froh im Hotel einen warmen Kaffee trinken zu können. Und somit war unsere Zeit im Ranthanbhore National Park auch schon vorbei.


