Nach Ahmebadad
Da unser Flug nach Rajkot (Nähester Flughafen zum Gir NP) gecancelt wurde, mussten wir die Reise in zwei Tagen zurücklegen. Als Zwischenhalt diente uns die Hauptstadt des Bundestaates Gujarat, Ahmebadad. Die Reise dauerte 6 Stunden, da der Zug aber um 5 Uhr in Udaipur abfuhr, mussten wir sehr früh aufstehen (wieder einmal). Zum Glück hatten wir 1. Klasse Schlafwagen gebucht und es gab noch Decken und so konnten wir uns noch 3 Stunden aufs Ohr legen und waren somit ziemlich erholt als wir in Ahmebadad ankamen. In der Stadt angekommen sahen wir wieder mal wie die einfachen Leute in Indien wohnen und trotzdem ein Lächeln von den Lippen kriegen. Wir hingegen gingen in ein Bussinesshotel mit einem abenteuerlichen Lift, der uns in den 3ten Stock brachte. Von dort aus hatten wir eine schöne Aussicht auf Bienenfresser, welche sich von einem Ast immerzu in die Lüfte erheben.



Da es in diesem Hotel nicht wirklich etwas zu essen gab, beschlossen wir ausserhalb des Hotels zu essen. Zuerst erkundeten wir aber die nähere Umgebung. Wir waren die einzigen Touristen und offenbar verirrten sich auch nicht allzu viele Turis hierher, und so konnten wir ungestört durch die Gassen gehen und die fremdländischen Eindrücke wirken lassen. Schlussendlich fanden wir ein kleines Restaurant das südindische Küche servierte und somit konnten wir uns bereit damit vertraut machen.




Fahrt nach Junagadh
Am nächsten Tag ging es wieder früh los, wir konnten aber am Bahnhof von Ahmebadad noch weitere Eindrücke des indischen Alltags aufnehmen. Die Natur sorgte mit einem Vogelschwarm für die dazugehörige Ambiance. Danach ging die Reise weiter.






Eindrücke aus dem Zugfenster
Der Zug fuhr pünktlich los zuerst durch die Ahmebadad, die 5. grösste Stadt von Indien (5.6 Mio. Einwohner). Aber bald wird es ländlicher. Die Landschaft wechselte zwischen grünen Reisfeldern, Steppenlandschaft und Bauwollfelder. An den Bahnschranken warteten Motorradfahrer, Autos und LKWs. Zwischendurch hielt der Expresszug an und dann konnten wir das Geschehen am Bahnhof beobachten. Verkäufer stiegen dann in den Zug und verkauften Samosas (wir hatten vertrocknete am Morgen, daher unterliessen wir den Kauf), Wasser oder Tea. Chai Tea genehmigten wir uns im Zug. Die Türen konnte man auch während der Fahrt öffnen und Walter liess es sich nicht nehmen die Ausfahrt aus dem Bahnhof bei offener Türe zu geniessen. Nach 6 Stunden Fahrt kamen wir in Junagadh an. Dort wurde Noel gleich zum „junior station master“ ernannt und konnte neben den Bedienhebeln der Signale posieren. In Junagadh wartete unser Fahrer und brachte uns zum Gir National Park.















Hallo Walter, super interessante Berichte und wunderschöne Fotos! Macht weiter so und geniesst es. Hebed Sorg!…
und beware of the Delhi belly.
LikeLike