Die Überfahrt verlief einwandfrei. Wir hatten das Fährticket bei einer Agentur in Algeciras gekauft und bekamen neben den Tickets auch eine Flasche Wein, Guätsli und einen persönlichen Begleitservice bis fast aufs Schiff. Wir fühlten uns schon fast ein bisschen wie blutige Anfänger, aber egal. Das Schiff war praktisch leer, nur ca. 10 Autos und ein paar Lastwagen. Die Überfahrt selber dauerte nur 1 h 30 min und dann waren wir schon in Afrika, also Marokko. Die Strasse von Gibralter ist sehr stark befahren und so sahen wir das eine oder andere Schiff. Danach kam die Zollkontrolle, welche noch etwa 1 Stunde dauerte. Die armen Marokanner, welche ihr Auto bis unters Dach beladen hatten, mussten alles ausladen und kriegten ihr Hab und Gut fast nicht mehr ins Auto. Zum Glück war fast nichts los, kaum auszudenken, wenn das Schiff voll gewesen wäre. Die Prozedur würde Stunden dauern.




Die erste Nacht verbrachten wir auf einem Campingplatz unterhalb von Tanger, in der Nähe von Asilah. Dort gab es einen Pool und ein Restaurant und einen kleinen Rasen auf dem wir und ein anderes Wohnmobil stand. Das Essen war nicht schlecht und es gab noch eine Flasche Wein. Nach dem Essen machten wir noch einen kleinen Spaziergang und genossen den schönen Sonnenuntergang. Die Nacht war angenehm kühl. Da wir nahe am Meer waren, gab es extrem viel Tau am Morgen.



Besichtigung von Asilah (8. Juni)
Am nächsten Tag besuchten wir Asilah und machten eine Stadtbesichtigung. Zuerst mit dem Pferdewagen, was Amelie besonders genoss, und danach zu Fuss. Es gabe wenige Turis und das Städtchen war sehr entspannend anzuschauen. Beim Essen besuchte uns noch ein sehr niedliches Kätzchen. Danach ging es weiter in den Süden, wo wir in der Nähe von Rabat die zweite Nacht in Marokko verbrachten (verbringen werden). Der Platz ist riesig, wobei nur ein paar Plätze belegt sind und es gibt einen Pool. Ansonsten ist es es nichts spezielles.







