Heute wollten wir am Meer ankommen. Dazu mussten wir zuerst an Agadir vorbei und danach endlos lange über kleine Strassen an den Atlantik fahren. Unterwegs sahen wir erneut fast keine Touristen (genauer gesagt sahen wir nur einen „westlichen“Camper). Zwischendurch entschlossen wir uns einen kleinen Halt am Meer zu machen, damit wir unsere Füsse ins Wasser halten können. Der Strand war felsig und überhaupt nicht zum Baden geeignet, aber Noel und Amelie hatten Spass in den Felsenpools nach kleinen Fischen und Garnelen Ausschau zu halten. Das Wasser war in den Pools angenehm warm gegenüber dem Atlantik. Wir fanden einen Camping in Sidni Infi, einer ehemaligen spanischen Enklave am Atlantik. Neben uns stand noch ein weiterer Schweizer mit welchem wir uns später noch länger unterhielten. Vor Corona musste hier viel los gewesen sein, aber heute ist der Ort sehr ruhig. Traumhaft schön sind die Sonnenuntergänge, welche wir direkt vor dem Camping hatten.








In Sidni Ifni
Nach dem wir die letzten Tage sehr viel gefahren sind, entschlossen wir uns ein paar Tage hier zu bleiben. Der Camping war akzeptabel (Bedeutet: Warmes Wasser für das Duschen, funktionierendes WC und ruhige Nacht), der Strand war schön und wir fanden ein gutes Restaurant. So verbrachten wir den Tag am Strand. Noel grub den Strand um und Amilie war mit ihrem Boogie Board im Meer. Das Wasser war ziemlich kalt und ich musste den Neoprenanzug, den wir in Spanien gekauft hatten anziehen. Die Nächte waren ziemlich kühl und wir realisierten, dass sich das Wetter immer mehr verschlechterte. Die Wellen wurden grösser und auch Amelie musste ihren Noeprenanzug fürs Meer anziehen.
Zu unserem schweizer Mitcamper: Sein Name ist Martin und er ist Jazz Musiker, Komponist und Musiklehrer. Spannend war, dass er von weit unten aus der West-Sahara kam und uns Fotos aus Dakhla zeigte und seine Erfahrungen von dort schilderte. Von Sidi Ifni aus (schon 3200 km von der Schweiz entfernt) sind es nochmals 1000 km nach Dakhla. Die Strasse sei eintönig und langweilig. Eine Tortur. Auch kam er in einen Sandsturm, welcher seine Windschutzscheibe komplett „sandstrahlte“. Aber von Dakhla sind es noch einen Katzensprung (1300 km) nach Dakar (Senegal), bekannt aus der Rally Paris-Dakar.



