Hampi (28. + 29. Feb)

Hampi ist ein Tempelkomplex, der sich über mehrere Quadratkilometer erstreckt. Über mehrere Epochen haben sich hier Herrscher zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert verewigt.

Vittala Temple

Der Vittala Komplex ist der  wichtigste Tempel von Hampi. Er zeugt von höchster Handwerkskunst, wie z.b. der Steinwagen und es gibt Säulen, welche zum Klingen gebracht werden können.

Lotus Mahal & Elefant Stable

Der Lotus Mahal Tempel ist im Indo-Islamischen Styl erbaut und war ein wichtiges sekulares Gebäude. Nebenan gab es ein Gebäude, dass die Elefanten beherbergte.

Virupaksha Temple & Sonnenuntergang auf dem „Hemakuta Hill“ & „Hampi Bazar“

Der Virupaksha Tempel ist der heiligste Tempel in Hampi und darin wird der hinduistische Glauben aktive praktiziert. Erbaut wurde er im 16. Jahrhundert. Die Spezialität des Tempels ist der Elefant, der die Gläubigen mit seinem Rüssel segnet, aber nur wenn Rupias gespendet werden. Mit Bananen funktioniert das nicht. Wie bei so manchen Tempeln sind Affen allgegenwärtig und werden mit allem gefüttert, was mitgenommen wurde. Wir versuchten es mit Bananen, hatten aber wenig Erfolg, da jemand anderes schon etwas gegeben hatte. Hinter dem Tempel gab es noch einen Teich, in dem sich der Tempel zu gewisser Tageszeit herrlich drin spiegelte. Der Teich soll entstanden sein als Shiva in der Meditation gestört wurde und ausser sich vor Wut aus seinem dritten Auge einen Feuerstrahl rausschiessen liess und das Gestein schmolz.

Danach besuchten wir noch den „HemKuta Hügel“ auf welchem wir einen herrlichen Sonnenuntergang geniessen konnten. Abendessen gab es abschliessend in „Hampi Bazar“ ,welcher in der Sichtweite vom Virupaksha Tempel war. Zurück zum Homestay fuhren wir mit dem Tuktuk und fielen müde ins Bett.

Sonnenaufgang auf dem „Anjanadri Hill“

Wir mussten zur unmenschlich frühen Zeit (4:30) aufstehen, um den Sonnenaufgang auf dem „Anjanadri Hill“ bewundern zu können. D.h. der Fahrer empfing uns um 5 Uhr und erzählte uns auf der Fahrt die Hintergründe dieses Berges. Schlaftrunken hatten wir aber wenig aufgenommen. Um 6 Uhr ging das Gekracksle los. Noel, bei Walter in der Trage und Amanda, als Schlusslicht, stiegen wir die 600 Stufen hinauf. Oben angekommen war der Tag noch nicht erwacht und wir konnten in Ruhe geniessen, wie sich die Farben am Horizont veränderten. „In Ruhe“? Nicht Ganz. Auch hier gab es Affen, die es wild trieben (im wahrsten Sinnne), was für viel Gelächter und Getuschele bei der Jungmannschaft sorgte..

Pampa Sarovara (Teich) & Vali Killa

Der Abstieg vom Berg war viel einfacher und wir begegneten vielen Gläubigen für die der Aufstiegg zum Tempel auf dem „Anjanadri Hill“ Teil einer Prozession ist. Danach assen wir typisch südindisches Frühstück ( Idli, Dosa und Chai Massala und eine scharfe Sauce). Die Sauce stellte sich dann als zu scharf heraus, aber dazu später. Auf dem Weg zurück nach Hampi besuchten wir noch weitere heilige Stätten und Tempel, sprachen noch mit französischen Touristen und kamen dann totmüde in Hampi an, wo sich die Kinder und Amanda im nächst besseren  Restaurant hinlegten.

Mangotree Guesthouse und Impressionen aus Hampi

Das Guesthouse liegt ausserhalb von Hampi ist aber sehr schön eingerichtet und besitzt einen sehr schönen Garten mit herrlichen Francipanies Bäumen. An jedem Tag kommt eine Kuh vorbei und kriegt das harte Brot vom Guesthouse. Amelie und Noel konnten sie füttern. Das war das Highlight von Hampi für sie.

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