Ooty, was eigentlich Udagamandalam heisst, ist eine ehemalige Britische Hillstation, wo sich die damaligen Kolonialheeren vor der südindischen Hitze zurückgezogen hatten. Heute ist Ooty ein Touristenort, der zur Hauptsaison vor allem von einheimischen Touristen überschwemmt wird.
Kings Cliff Hotel
Untergebracht sind wir in einem alten Herrenhaus der Lady Maby an Lord Reginald. Anyway, wir genossen die schöne Unterkunft und das sehr freundliche Personal, das uns versuchte jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Das Wetter war herrlich und die Sonne schien den ganzen Tag. Interessant fanden wir die Fragen am Abend nach Bettflaschen. Die Jungmannschaft und Amanda nahmen diese gerne an, weil die Nächte hier sehr kalt waren. Im Winter werden Minusgrade gemessen und der Nachtportier sagte, das vor 30 Jahren sogar Schnee gelegen hatte. Das Essen war sehr lecker und wir durften es neben einem Kaminfeuer geniessen. Auch hier waren wir froh um die Wärme des Feuers. Obwohl wir nur 1200 km vom Äquator enfernt waren. Obwohl das Herrenhaus englischer Abstammung ist, war es komplett trocken. In weiser Vorausicht kauften wir uns ein paar Flaschen Bier und genossen diese auf der Terrasse des Hotels. Erst später sahen wir das Alkoholverbot auf dem ganzen Areal, wie unanständig…




Thunder Park und Ooty Lake
Im Touristenort gibt es auch Vergnügungsparks, die eher für indische Touristen ausgerichtet sind. Zum Beispiel gab es einen Dianosaurierpark (Der „Thunder Park“, gemäss Werbung der Grösste von Indien) und auch ein Raum in dem sich schöne Fantasiebilder machen liessen. Am nächsten Tag besuchen wir noch den „Ooty Lake“, ein armseliger See, weil er all die Abwässer von Ooty schlucken muss. Das hinderte das Tourismus Board von Tamil Nadu aber nicht daran, einen Vergnügungspark am Ufer zu erstellen. Amelie ging ihrer Leidenschaft nach und schnappte sich ein Pferd und galoppierte los, unter den staunenden Augen des fahrradfahrenden indischen Guides, um den See. Richtzeit für die Umrundung sind eine knappe Stunde. Amelie meisterte es in einer knappen halben Stunde. Erst später erfuhren wir, dass sie mit dem Pferd auch noch durch die Strassen von Ooty galoppierte und von einem Hund gejagt wurde und nur dadurch entging, weil sie dem Pferd die Sporen gegeben hatte. Zum Glück wussten wir von alldem nichts und genossen eine klassische Peddalofahrt auf dem See.











