Anreise nach Chennai
Die Anreise auf die Andamanen gestaltete sich ein bisschen aufwendig, weil wir zuerst von Pondicherry nach Chennai reisen mussten. Und so hiess es wieder Zug fahren. Dieses Mal mit dem unklimatisierten Pondichery Express, der uns direkt nach Chennai Egmore brachte. Dieser fuhr um 5:35 Uhr ab. So fuhren wir in der Kühle des Morgens dem Sonnenaufgang entgegen. Der Zug füllte sich immer mehr und bald war er bis auf den letzten Platz belegt. Wir waren dann froh pünktlich um 9:30 in Chennai angekommen.





In Chennai war es sehr warm und daher beschlossen wir in ein Einkaufzentrum zu flüchten. Noel und Walter gingen in ein Spielparadies und Amelie und Amanda ihr wisst ja schon …. So ging die Zeit auch rum und am nächsten Morgen flogen wir endlich nach Port Blair auf den Andamanen. Wir waren dort aber noch nicht am Ziel und mussten noch per Schiff auf die kleinere Insel Havelock (Swaraj Dweep) fahren.







Unterkunft
Das Barefoot Resort lag inmitten des Jungels der Insel Havelock auf der gegenüberliegenden Seite der Bootsanlegers. Wir waren in einem Zelt untergebracht das ziemlich luxeriös ausgestattet war. Das ganze erinnert an Glamping. Der Service war sehr gut, das heisst am Abend wurde das Bett inkl. Moskitonetz für die Nacht gemacht und am Morgen wurde alles wieder schön aufgeräumt. Das Frühstück war sehr lecker und wir assen so viel, dass wir fast nur noch zurück rollen konnten.




Strand und Umgebung
Das schönste am Resort war die Lage an dem schönsten Strand, den wir je gesehen haben. Er bestand aus weissem Sand ohne jeglichen Korrallenschotter, war kilometerlang, nicht überfüllt und war frei von Abfall. Die Kinder vergnügten sich mit den Boards in den Wellen und wir genossen die Sonnenuntergänge. Zum Sonnenuntergang gab es Ingwertee serviert, was alle sehr mochten. Einmalig war auch, dass der Jungel direkt ans Meer grenzte und so gingen wir jeden Tag von der Unterkunft durch einen Wald mit Urwaldriesen, dann an den Strand und sahen Vögel und andere Tiere.













Holi Festival
Am 25. März wird in (vor allem im Norden von Indien) Indien das Holi Fest gefeiert. Dabei wird mit Farbpulver der Winter vertrieben. Da es im Resort viele nordindische Mitarbeiter hat, kamen wir in den Genuss eines „Holi- Light“ Festes auf den Andamanen. Das Resultat seht ihr auf den Bildern. Amelie hatte es sehr gefallen und auch Walter wurde ziemlich eingefärbt, obwohl er sich im Hintergrund aufhalten wollte. Die Farben kriegten wir nicht aus den Kleidern und unsere Haare haben auch noch Tage nach dem Fest einen Grünstich. Aber es war ein Erlebnis.






Kayak
Der Strand und die Umgebung war so schön, dass wir fast die ganze Zeit im Resort blieben. Nur einmal unternahmen Amelie und Walter einen Kayak Ausflug. Dazu mussten sie quer über die Insel an den Fähranleger fahren. Da das Tuk Tuk zu spät kam, musste der Fahrer dem armen Gefährt die Sporen geben und wir erlebten die rasantesten 10 km in dem dreirädrigen Gefährt unserer gesamten Indienreise. Dort angekommen bestiegen wir das Kayak und fuhren mit zwei weiteren Kayaks in die Mangroven. Es stellte sich heraus, dass die Inder noch nie Kakay gefahren sind und dem Rudern nicht mächtig waren. Das kümmerte den Guide im Gerinsten und schon bald lagen sie etliche Meter hinter uns. Am Schluss kamen die Armen fast 15 min später zurück und sie mussten ihre Kayaks selber an Land ziehen. Zurück zum resort nahmen wir den öffentlichen Bus, was ein weiteres Abenteuer war. Der Bus war altersschwach und fiel fast auseinander. Die schmalen, kurvenreichen Strassen windeten sich durch den Wald und da es schon Nacht war, gliech die Fahrt einer Fahrt in einer Geisterbahn. Wir waren froh nach 25 min in der Nähe des Resorts anzukommen und liefen zufrieden die letzten Meter heim.




„Rock Pooling“
Während des Kayakens unternahmen Noel und Amanda einen Ausflug ans Meer um die Tiere in den Gezeitengebieten anzuschauen. So hatte Noel auch einmal die Chance Meerestiere zu sehen.


