Zum Abschluss von unserer Marokkorundreise haben wir uns entschlossen noch zwei Städte anzuschauen. Die eine ist Fes und die andere ist Meknes. Letztere ist weniger bekannt, authentischer und diente uns als Übernachtungsort.
Unser Riad in Meknes
Wir wählten ein Riad (also eine Unterkunft) in Meknes, welche in der Nähe der Medina lag. So konnten wir unseren Bus am Strassenrand parkiert lassen und zu Fuss die Stadt erkunden. Von aussen sah die Unterkunft nicht besonders aus, aber im Inneren war sie herrlich dekoriert. Wir hatten eine ganze Etage für uns und das Morgenessen wurde für uns in der Küche zubereitet. Amanda konnte noch ein Henna-Tattoo machen lassen und dadurch hatten wir auf unserem Aufenthalt Glück (das Tattoo soll bekanntlich Glück bringen).










Ausflug in Meknes
Am nächsten Tag stürtzten wir uns wortwörtlich ins Getümmel. In der Medina war jeden Tag viel los und so drängten wir uns zwischen Kleider-, Stoff- und Gewürzständen durch die Gassen. Berührungsängste darf man nicht haben… Belohnt werden wir mit einem Einblick in das marokkakische Leben. In den Souks (das sind die Gassen in der Medina) gibt es auch verschiedene Frisöre. Ich packte die Chance und lies mir den Bart bei Driss schneiden. Der Service inkl. Färben der grauen Barthaare (ja das gibts bei mir), parfümieren und Haare föhnen kostete 2 CHF. Wahnsinn … Natürlich gingen wir auch shoppen. Eher per Zufall landeten wir im Viertel der Schmiede. Dort wird Silberdraht in ein Metallgrundmaterial eingearbeitet. Daraus gibt es herrliche Schmuckstücke. Da kann man nicht wiederstehn. Das einzige, was wirklich unser Seh- und Geruchsinn auf die Probe gestellt hatte, war der Fleischmarkt. Wir waren vom Anblick von Schaf- und Kuhschädel, von Hühnern, Hasen und anderm Getier so überwältigt, dass wir glatt vergessen haben zu fotografieren. Aber es war sehr eindrücklich. Der einzige Wehrmutstropfen an Meknes war, dass die Stadtmauer mit den herrlichen Toren bis 2023 renoviert werden und so konnten wir deren Anblick nicht wirklich geniessen.










In Meknes gab es ein Restaurant mit herrlicher Dachterasse. Hier genossen wir schöne Sonnenuntergänge. Jeden Abend zogen die Störche an den Dächern vorbei zu ihren Nestern. Manche flogen so nah am Restaurant vorbei, man glaubte man könne sie fast berühren.




